traditionEN


Einige der herausragenden Traditionen die Kultur von Guatemala repräsentieren, sind der Tag der Allerheiligen , die Osterfeierlichkeiten der "Semana Santa" die von der UNESCO zum "immateriellen Kulturerbe" erklärt wurden, der "Palo Volador“ in Chichicastenango, und die Wahl der Maya Prinzessin Rabin Ajau in Cobán. Neben diesen Sonderveranstaltungen feiert jedes Dorf den Tag seines Schutzpatrons, an dem kulturelle Aktivitäten wie Folklore-Tänze, Prozessionen, und Präsentationen von Kunsthandwerk stattfinden und wo leckere lokale Gerichte, die für diesen Tag angeboten werden, probiert werden können.

ALLERHEILIGEN
Dieses Ereignis wird am 1. November in einer sehr eigentümlichen Weise in drei Städten gefeiert. In Todos Santos organisieren die indigenen Maya ein Pferderennen neben ihren traditionellen folkloristischen Tänzen. In Sumpango und Santiago Sacatepéquez, zwei Dörfern die weniger als eine halbe Stunde von Antigua entfernt gelegen sind, organisieren die Menschen vor Ort das Festival der Riesendrachen. Die Dorfbewohner bauen riesige Drachen und versammeln sich auf dem Friedhof, um sie dort fliegen zu lassen als eine Möglichkeit, um mit den Geistern der Toten zu kommunizieren. Auf einige Drachen werden Nachrichten für die Verstorbenen geschrieben. In ganz Guatemala ist es Tradition, an diesem Tag auf den Friedhof zu gehen um die Gräber zu besuchen, diese zu säubern und zu schmücken, und den Verstorbenen ein Essen zu bringen.

MAXIMON ODER SAN SIMON
Dieser Schutzpatron der Maya wird vor allem in Santiago Atitlan, San Andres Itzapa und Zunil verehrt. Gemäss der Legende beinhaltet Maximón den "Geist der Welt ". Im Gegensatz zu einem katholischen Heiligen er ist mehr wie ein guter "Buddy" oder Freund, an wen Sie sich mit Ihren Problemen und Opfergaben, bestehend aus Alkohol und Tabak, wenden können. Die Menschen aus den Dörfern besuchen Maximón um ihn um einen Gefallen zu bitten, und es ist möglich authentische schamanische Zeremonien zu beobachten, die von einem "Aj Kij“ oder „Tageszähler", einem der Führer der Dorfgemeinschaft der den heiligen Maya-Kalender Tzolk'in interpretieren kann, durchgeführt werden.

MAYA ZEREMONIE
Traditionelle Maya und schamanische Zeremonien können an verschiedenen Orten in Guatemala beobachten werden - in Chichicastenango, in San Andres Itzapa und in Zunil. Schamane oder "Aj Kij“, Tageszähler, erstellen einen Kreis aus natürlichen Materialien. Sie verwenden Baumrinde, Rosinen, Kerzen in verschiedenen Farben, Zucker und Schokolade als Opfergabe und als eine Weise um mit den Göttern der Tage und den Geistern zu kommunizieren. Ein Feuer wir entzündet und die Aj Kij lesen aus den Flammen den Willen der Götter.

PALO VOLADOR
Dieses Ereignis findet vom 18. Dezember bis zum 21. Dezember in Chichicastenango statt.
Eine Prozession der wichtigsten Bruderschaften des Dorfes marschiert durch die Stadt und wird von dem Klang von Trommeln und Feuerwerkskörper begleitet, während sich einige von den  jungen Leuten von der Spitze eines Pfahles werfen, an dem Sie nur mit einem Seil gebunden sind, und dann "fliegen" sie zum Boden hinunter, während sich das Seil an dem sie gebunden sind abrollt. An diesem Tag werden viele traditionelle Tänze präsentiert, wo sich die Tänzer mit glänzenden und reich verzierten Kostüme bekleiden und sie handgefertigten Holzmasken über ihr Gesicht tragen.

RABIN AJAU
Diese Veranstaltung findet in der letzten Juli-Woche in Coban, Alta Verapaz, statt. Dies ist das wichtigste einheimische Festival der indigenen Maya; es ist die Wahl ihrer Königin, der Prinzessin von Tesulutan, die für ein Jahr gewählt wird. Dieses Fest ist sehr bunt aufgrund der traditionellen Tänzen und den typischen Trachten, da sich hier die indigenen Maya aus ganz Guatemala versammeln, um ihre lokalen Kleider und Traditionen darzustellen.

SEMANA SANTA
In Guatemala ist die Osterwoche wahrscheinlich das wichtigste Ereignis des Jahres. Es wird mit großer Begeisterung im ganzen Land und insbesondere in Antigua gefeiert. Vor allem in der Nacht vom Donnerstag auf Freitag werden hervorragende Teppiche aus farbigem Sägemehl oder Blumen auf den Strassen von Antigua gefertigt. Beginnend am frühen Freitagmorgen, verlassen riesiges Prozessionen die verschiedenen Kirchen und  zerstören auf Ihrem Weg durch die Stadt diese unglaublichen Kunstwerke.


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