KULTUR

Guatemala hat eine reiche eine abwechslungsreiche Kultur, die in vielen Orten vorhanden ist. Unsere Dörfer sind mit spanischer Kolonialarchitektur gefüllt, es gibt bunte traditionelle Tänze, Frauen mit handgewebten typischen Kleidern, religiösen Zeremonien und Feste, präkolumbianischen schamanische Rituale, indigene traditionelle Kultur und köstliche typische Gerichte, die überall in Guatemala gefunden werden können.
ANTIGUA
Ehemalige Hauptstadt von Mittelamerika und dann von Guatemala, Antigua wurde im Jahr 1542 unter dem Namen Santiago de los Caballeros gegründet. Es wurde viele Male von starken Erdbeben zerstört und Antigua verlor seinen Status als Hauptstadt im Jahr 1773. Danach blieb die Stadt fast verlassen, was dazu beigetragen hat seinen kolonialen Stil zu erhalten, den Sie erleben können, wenn Sie zu Fuß über seine gepflasterten Straßen schlendern. Antigua hat eine besondere Atmosphäre und Sie werden es entdecken, wenn Sie für ein paar Tage bleiben.
Im Jahr 1979 wurde Antigua zum Kulturerbe der UNESCO erklärt und begann ein neues "Leben". Es ist die am meisten besuchte Stadt in ganz Mittelamerika, aus dem einfachen Grund, dass es voller Charme und von drei hohen Vulkanen umgeben ist. Eine Legende behauptet, dass es hier ist, wo Antoine de Saint-Exupéry das Buch "Der kleine Prinz" schrieb. Gefüllt mit schönen kolonialen Privathäusern, zerstörte Kirchen und Klöster, Kunsthandwerksläden, hervorragende Hotels und ausgezeichneten Restaurants, diese Stadt verdient wirklich einen Aufenthalt für ein paar Tage. Der Antigua-Kaffee ist auch der beste von Guatemala und er ist als unter den Besten der Welt eingestuft. Markttage sind Montag, Donnerstag und Samstag.
25. Juli: Tag des Schutzpatrons.
CHICHICASTENAGO
Diese Stadt wurde auf dem Gelände einer Kakchiquel Stadt im 15. Jahrhundert erbaut und ist das "Hauptquartier" des größten und buntesten Marktes Mesoamerikas. Neben dem traditionellen Markt für die lokalen Quiche Maya finden Sie Beispiele von allen in Guatemala produzierten Kunsthandwerken. In der Kirche Santo Tomas werden religiösen Zeremonien von katholischen Priestern sowie von Maya-Schamanen durchgeführt und Sie können den Synkretismus der katholischen und der Maya-Religion miterleben. In dieser Stadt wird immer noch der heilige Maya Kalender Tzolk' beachtet. Auch ist es möglich originale schamanische Zeremonien zu beobachten, wenn Sie Pascual Abaj, einen Maya-Altar, besuchen.
Das Fest zu Ehren des Schutzpatrons ist vom 17. Dezember bis zum 21.
COBAN
Das ist die Hauptstadt von einem Gebiet welches derzeit von den Q'eqchi, Pocomchi, und Achi Maya besiedelt ist, die das Land bereits für mehr als 3.000 Jahren bewohnt haben. Nachdem die Spanischen Eroberer die Quiche, Kakchiquel,Tz'utujil und die Mam Maya im Hochland besiegten, konnten sie nicht den Nordosten von Guatemala erobern. Schließlich ist es dem Heiligen Fray Bartolome de las Casas gelungen, die einheimischen Maya friedlich zum Christentum zu konvertieren indem er viele der traditionellen Maya und christlichen Überzeugungen miteinander kombinierte. Dies hat zu einem einzigartigen Synkretismus zwischen präkolumbianischen und christlich-religiösen Praktiken geführt, die noch heute vorhanden sind,.

Im 19. Jahrhundert haben sich in Coban viele deutsche Menschen angesiedelt, die nach Guatemala gekommen waren, um Kaffee für den Export anzubauen.
COMALAPA
Ein indigenes Dorf welches weniger als eine Stunde von Antigua entfert liegt. Es ist die Wiege der naiven Kunst in Guatemala. Andres Curuchiche (1891-1969) hatte die Idee,  auf Leinwand Szenen aus dem Alltagsleben der indigenen Einwohner von Comalapa zu verewigen. Es gibt viele "Kunstgalerien" in der Stadt, eine von ihnen gehört der Enkelin von Andres Curuchiche, die die Familientradition fortgeführt hat.
LIVINGSTON
Ein Garifuna Dorf (afro-karibischen Bevölkerung) an der Flussmündung des Rio Dulce und der Karibik. Es ist durch seine Karibisch entspannten Atmosphäre gekennzeichnet, und bei einem Besuch sollten Sie den 'Tapado', ein lokales traditionelle Gericht, bestehend aus Fisch, Kochbananen und Kokos, genießen. Livingston ist der einzige Ort in Guatemala, der einen weißen Sandstrand hat, der nur per Boot erreicht werden kann.
PANAJACHEL
Panajachel ist das wichtigste touristische Zentrum am Atitlan-See. Entlang der Calle Santander, der Hauptstraße, finden Sie viele Souvenirläden, Restaurants und Bars.
QUETZALTENANGO
Dieses ist die zweitwichtigste Stadt in Guatemala, die besser als Xela oder Xelaju bekannt ist, und die sich selbst eine kulturelle Berufung zuschreibt. 60% der Bevölkerung von etwa 300.000 Einwohnern sind indigene, überwiegend der ethnischen Gruppen Mam und Quiché, und die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt, um die authentische lokale Märkte zu besuchen, die in kleinen Dörfern die um Quetzaltenango herum liegen, stattfinden. Der Name "Xelaju" bedeutet "unter 10 Berge" und Quetzaltenango ist von einigen der größten Vulkane Guatemalas, wie des Santa Maria Vulkans, dem Santiaguito Vulkan, und dem Chicabal Vulkan umgeben, die bestiegen werden können. In der Nähe von Quetzaltenango finden Sie auch die heißen Quellen von Fuentes Georginas, die zu einem entspannenden Bad einladen.
SAN ANTONIO AGUAS CALIENTES
Dieses Kakchiquel Dorf ist 10 Minuten von Antigua entfernt gelegen und ist bekannt für seine Textilien von guter Qualität. Hier können wir ein Mittagessen in dem Haus einer Familie einnehmen wo Lilian, die Kakchiquel Gastgeberin, über die Traditionen ihrer ethnischen Gruppe spricht, und ihre Töchter zeigen Ihnen, wie man Tortillas macht. Das Haus ist sehr einfach, aber der Empfang ist sehr warm und authentisch.
SAN ANTONIO PALOPO
Ein kleines Kakchiquel Dorf am Ufer des Atitlan Sees, welches im Wesentlichen durch seine landwirtschaftliche Aktivität geprägt ist. Die terrassenförmigen Felder oberhalb des Sees auf denen Zwiebeln angebaut werden sind sehr beeindruckend. Die einheimischen Frauen zeichnen sich durch ihre besondere Trachtenkleidung aus, und einige lokale Textilfrauenkooperativen können besucht werden. Der Schutzpatron des Dorfes ist die St. Antonius von Padua.

SAN FRANCISCO EL ALTO
Der Freitags-Markt ist einer der wichtigsten und authentischsten des Landes und er ist eine sehr malerische Attraktion durch die Vielfalt der traditionellen Trachten, die von den lokalen Quiche Frauen getragen werden. Von seiner 2630m hohen Lage, können Sie ein herrliches Panorama beobachten.
SAN JUAN LA LAGUNA
Dieses Tz'utujil Dorf am Ufer des Atitlan-Sees ist bekannt für seine lokalen Kooperativen. Sie können die privaten Häuser der Menschen vor Ort besuchen um zu sehen, wie sie mit traditionellen Methoden Fäden färben und weben. Sie können auch eine lokale Kaffeekooperative besuchen, wo Kaffee mit ökologischen Methoden angebaut wird, und einen kleinen Heilpflanzengarten.

SANTA CATARINA PALOPO
Dieses ist ein kleines Kakchiquel Dorf am Ufer des Atitlan Sees mit etwa 5000 Einwohnern. Subsistenz-Landwirtschaft, Fischerei und die Weberei sind die Mittel des Überlebens für die meisten Familien in der Gemeinde. Vielleicht ist die am leichtesten erkennbare Charakteristik von Santa Catarina Palopo sein blaues Huipil, eine traditionelle Bluse, die überwiegend von den Frauen der Gemeinde getragen wird.

SANTIAGO ATITLAN
Das ist das größte Dorf am Ufer des Atitlan Sees, berühmt für seine Stickereien und seine naive Malerei. Die Stadt liegt in einer Bucht zwischen zwei Vulkanen, dem Vulkan San Pedro und dem Vulkan Toliman. Die Mehrheit der Bewohner sind indigene Tz'utujil Maya. Santiago war der Ort wo sich die ehemalige präkolumbianischen Hauptstadt der Tz'utujil, Chiutinamit, befand. Die katholische Dorfkirche ist ein Symbol für den Widerstand des Volkes während des 36-jährigen Bürgerkrieges. Santiago ist berühmt für die typische Kopfbedeckung der indigenen Frauen, seine naiven Malereien und seine lokalen Webarbeiten.
SOLOLA
Dieses ist die Hauptstadt des Departements mit dem gleichen Namen. Diese Stadt ist bekannt für seinen Markt der Dienstags und Freitags stattfindet, und die schwarz-lila-blaue Farbe der Tracht ist ziemlich ungewöhnlich. In Solola tragen einige Männer noch traditionell gewebte Hosen und Hemden.

TODOS SANTOS
Dieses ist einer der authentischsten Orte in Guatemala. Todos Santos liegt in den Bergen der Cuchumatanes, der Weg dorthin führt Sie manchmal über 3.000 m hoch, auf einer Strasse die durch eine karge Landschaft führt. Todos Santos ist einer der wenigen Orte, wo auch die Mam Männer noch ihre traditionellen handgewebten Hemden und Hosen tragen. Der Markt am Samstag scheint Sie in das letzte Jahrhundert zurück zu führen.
TOTONICAPAN
Totonicapan bedeutet "der Ort, von heißem Wasser" und wird von den lokalen Quiche Maya bewohnt. Im Jahr 1820 erklärte sich die Stadt selbst unter der Führung des indigenen Atanasio Tzul unabhängig, der zum "König der Quiche“ ernannt wurde. Seine "Regierungszeit" dauerte nur 29 Tage nachdem Truppen aus der Hauptstadt schnell die Maya Rebellion unterdrückten. In Totonicapan kann der umfangreiche lokale Markt Dienstags und Samstags besucht werden.

 

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